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Karpfenangeln mit Mais

01.09.2017 08:20 von SM Angelsport

Karpfenangeln mit Mais

Warum ist das Karpfenangeln mit Mais erfolgversprechend?

Karpfenangeln mit Mais - Ein sehr guter Karpfenköder ist der Mais, wobei zum einen ganz normaler Dosenmais und zum anderen Hartmais verwendet werden kann. Beide Varianten haben die Vorteile, dass sie im Vergleich zu Boilies oder Pellets recht kostengünstig sind und die Karpfen den Köder annehmen, ohne dass eine große Futteraktion notwendig ist. Trotzdem sollte auch beim Karpfenangeln mit Mais angefüttert werden, damit sich ein Futterplatz bildet, an dem sich die Aromen unter Wasser verteilen können und die Karpfen anlocken. Allerdings ist normaler Dosenmais recht weich, so dass er beim Karpfenangeln mit Mais auch von Weißfischen sehr gerne genommen wird und der Köder abgefressen werden kann. Bei der Verwendung von Hartmais sieht dies wieder anders aus, denn er besitzt eine harte Konsistenz, wodurch sich Rotaugen und Co sprichwörtlich die Zähne daran ausbeißen würden. Karpfen hingegen knacken Muscheln und Schnecken, so dass sie mit dem Hartmais problemlos fertig werden. Gerade Karpfenangler, die sich an große, ihnen unbekannte, Gewässer begeben, setzen oftmals auf Hartmais als Karpfenköder, da die kleinen gelben Körner eigentlich in fast jedem Gewässer sehr gut funktionieren. Bevor das Karpfenangeln mit Mais bzw. Hartmais beginnen kann, muss dieser erst vorbehandelt werden, damit er sich als Karpfenköder eignet.

Karpfenangeln mit Mais - Was sollte bei der Verwendung von Hartmais beachtet werden?

Karpfenangeln mit MaisHartmais ist getrockneter Mais, der als Tierfutter verwendet wird und bevor er beim Karpfenangeln mit Mais zum Einsatz kommen kann, sollte er im Vorhinein behandelt werden, damit er weicher wird und erfolgversprechend präsentiert werden kann. Für die Zubereitung gibt es zwei Möglichkeiten, denn zum einen können die Maiskörner ein paar Tage vor der Karpfensession in einen Wassereimer gelegt werden, damit sie aufquellen und zum anderen können sie ganz einfach aufgekocht werden. Wer sich kurzfristig für das Karpfenangeln mit Mais entscheidet, der besitzt oftmals nicht die Zeit, um den Mais tagelang aufquellen zu lassen, so dass kochen angesagt ist. Dies geht in der Regel relativ schnell, wobei allerdings auch wieder das eine oder andere beachtet werden sollte. Der Hartmais quillt beim Kochen auf, so dass der Kochtopf nur zur Hälfte mit Mais gefüllt werden sollte, damit der Mais später nicht überläuft. Nachdem sich die Körner im Kochtopf befinden, gilt es ihn mit Wasser zu bedecken. Während des Kochvorgangs sollte immer wieder umgerührt werden, damit nichts anbrennt. Weiterhin können jetzt Aromen und Vanillezucker hinzugegeben werden, die durch das Kochen in den Mais einziehen, was beim Aufquellen lassen im Wassereimer nicht der Fall wäre. Es sollte stets die Konsistenz geprüft werden, damit der Hartmais nicht zu weich wird, wobei es zu beachten gilt, dass die Körner später noch etwas nachquellen, wenn sie heiß in den Eimer gefüllt werden. Daher sollte der Eimer später geöffnet bleiben, damit die Luft zirkulieren und der Mais abkühlen kann. Schließlich ist der Hartmais fertig und einsatzbereit zum Karpfenangeln mit Mais.

Welche Karpfenmontage ist beim Karpfenangeln mit Mais sinnvoll?

Beim Karpfenangeln mit Mais können die gleichen Karpfenmontagen verwendet werden, wie auch beim Boilieangeln, so dass beispielsweise Selbsthakmontagen, Festbleimontagen und Durchlaufmontagen gewählt werden können. Zudem wird der Hartmais auch an einem Haarvorfach präsentiert, wobei darauf geachtet werden sollte, dass das Haar lang genug ist, da schließlich mehrere Maiskörner aufgezogen werden sollten. Es bieten sich ungefähr fünf Körner an, die mit einem kleinen Auftriebskörper versehen werden können, was bedeutet, dass zuerst vier Maiskörner auf das Haar gezogen werden, ehe ein Stück Schaumstoff in ungefähr einer Korngröße und ein fünfter Maiskorn folgen. Der Partikelköder wird jetzt noch mittels eines Boiliestoppers gesichert und schon steht dem Karpfenangeln mit Mais nichts mehr im Wege. Trotzdem sollte der Auftrieb noch geprüft werden, denn der Hartmais sollte durch den Pop Up senkrecht auf dem Gewässergrund stehen, während der Karpfenhaken aufliegt. Kippt der Mais zur Seite, ist der Auftriebskörper zu klein, während er zu groß ist, wenn die Maiskette vom Gewässergrund abhebt. Jetzt gilt es den Schaumstoff so lange zu bearbeiten, bis der Partikelköder verführerisch auf dem Gewässergrund steht.

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